Methodologie

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Wir bauen nicht nur eine bessere Mausefalle. Wir haben einen besseren Weg, eine Mausefalle zu bauen.

Alte Schule, neue Schule

Traditionelles Projektemanagement geht davon aus, dass der Kunde jede letzte Anforderungen noch vor Projektstart bereits kennt. Weiter wird angenommen, dass sich Anforderungen im Laufe eines Projektes nie ändern. Dies mag in der Raumfahrt stimmen, passt aber nicht wirklich gut zu hochdynamischen Internetprojekten. Basierend auf den genannten Annahmen hat das Projektmanagement nach alter Schule die „Wasserfallmethode“ entwickelt. Diese Beschreibt ein Vorgehen in starren Phasen, bestehend aus Anforderungsphase, Konzeptphase, Entwicklungsphase, Testphase und Implementierungsphase. Die Methode sieht aber keine Interaktion zwischen den Phasen vor, d.h. wenn eine Phase abgeschlossen ist, gibt es kein zurück, nach dem Motto „zu spät“.

Da dieses veraltete, aber immer noch weit verbreitete Vorgehen, nicht mehr mit den heutigen Realitäten im Internetzeitalter übereinstimmt, erreichen viele Projekte ihre Ziele nicht.

Ground15 geht für die Abwicklung von Internetprojekten einen anderen Weg. Wir nutzen ein Verfahren namens „Agiles Projektmanagement“, welches bereits vom Namen her besser mit der Agilen Natur des Internets harmoniert.  Das Ziel von agil ist, Zeitverschwendung zu vermeiden und trotzdem jederzeit Kurskorrekturen vornehmen zu können. Als Zeitverschwendung gilt z.B., erst (zu) spät im Projekt zu merken, dass die Webseite oder der Online-Shop nicht mit den Vorstellungen des Kunden übereinstimmt. Weiter gilt als Zeitverschwendung, sich Monate vor der eigentlichen Entwicklung mit Details auseinanderzusetzen, welche später zum Zeitpunkt der Programmierung zur Hälfte vergessen gegangen oder ungültig geworden sind.

Agiles Projektmanagement bei Ground15 läuft in der Praxis wie folgt ab: Die Projektleitung definiert zusammen mit dem Kunden eine Projektvision, einen Projektumfang und ein Budget. Der Umfang wird dann in viele kleine Teilpakete bzw. Themen zerlegt. Jedes Thema wird erst kurz vor Entwicklungsstart zusammen mit dem Kunde im Detail spezifiziert. Dann startet das Entwicklungsteam im Rahmen von zweiwöchigen „Sprints“ mit der Realisierung des Pakets. Während die Entwickler das Paket erstellen wird zusammen mit dem Kunde bereits an der Spezifizierung des nächsten  Pakets gearbeitet. Spätestens nach Abschluss des Sprints zeigt das Entwicklungsteam funktionierender Code, und nimmt das nächste Paket entgegen. Der Kunde hat dann wieder zwei Wochen Zeit um das fertige Paket zu testen. Das Paradigma ist vergleichbar mit Autofahren: Agiles Projektmanagement erlaubt Lenkkorrekturen um dem Strassenverlauf folgen und bei einem Hindernis bremsen zu können. Hingegen bei Wasserfall wird die Zielrichtung ein für allemal festgelegt; Augen zu, aufs Gas drücken, und hoffen dass das Auto am richtigen Ort (ohne Schaden) ankommt.

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